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Alles was ihr übers SUPen wissen müsst

SUPen boomt. Aus dem einstigen Trend hat sich die vielleicht beliebteste Wassersportart nach Schwimmen entwickelt. Worauf es ankommt, wie ihr das für euch passende Board findet, welches Equipment wichtig ist und wie ihr möglichst viel Spaß auf dem Wasser habt, verrät SUP-Expertin Verena Mörzl.

Wasser und Brettsport ist gleich pures Glück. Fürs Erste reicht es , diese einfache Formel zu kennen. Und damit ist dann auch schon erklärt, warum sich das Stand-up-Paddling so großer Beliebtheit erfreut. Es hat sich inzwischen so sehr im Wassersport festgesetzt, dass wirklich niemand mehr davon ausgeht, dass das SUPen wieder verschwindet. Vor allem nicht in einer Zeit, in der der Heimaturlaub gezwungenermaßen boomt. Und so gleiten immer mehr Freiluftmenschen mit einem Brett auf dem Wasser oder haben es vor – jung und alt, mit Familie oder ohne.

Die SUP-Grundausrüstung 

Board, Paddel, Badehose oder Bikini – damit ist die Packliste oft schnell gefüllt. Doch was ist darüber hinaus wichtig, für die SUP-Grundausrüstung? Und welche Vorbereitungen sollten noch getroffen werden?

Zunächst einmal vorne weg: Es braucht nicht viel. Wenn ihr einen Verleih um die Ecke habt, braucht ihr sogar erst einmal gar nichts außer die Neugier, euch vom Stand-up-Paddling hinreißen zu lassen. Testet und lasst es euch gut gehen und spätestens nach dem zweiten Mal geht es euch wie mir: Ihr wollt unbedingt ein eigenes SUP, eine eigene Grundausrüstung. Alles, was an Basics wichtig ist, will ich euch als eine Art Leitfaden aus meiner eigenen Erfahrung an die Hand geben. 

Meine SUP-Anfänge

Um direkt in die passende Stimmung für den bevorstehenden Sommer zu kommen: Musik an und vorab an den Strand träumen mit Drag oder Come Home von Day Wave. Das hilft sogar, wenn es draußen mal wieder nicht aufhören mag zu regnen. Als würde das Meer rufen. Oder ihr folgt auf Spotify unserer Playlist SUP Vibes // Outville und schreibt mir, welcher Song euch sofort in Sommer-Stimmung versetzt und ich ergänze ihn. 

2012 stand ich zum ersten Mal auf einem Surfbrett, 2013 das erste Mal auf einem SUP, um fürs Surfen fit zu bleiben. Ich war schnell so fasziniert von den Analogien, dass ich für den Wassersport vor der eigenen Tür völlig uneigennützig meiner Mom ein SUP geschenkt habe. Sie hat sich sehr gefreut und ich erst recht. Ich arbeitete als Aushilfe bei einem SUP-Verleih in Ulm, der auch Kurse und Touren anbot. Wenige Jahre später, 2019, gründete ich nach einer Knieverletzung und dem damit einhergehenden Ende nach 25 Jahren in Handballschuhen die erste kleine SUP-Schule in Nordschwaben. Der Sport hat mich bewegt und begeistert, die Passion will ich seither mit meiner mobilen SUP-Schule „Die Paddlerei“ weitergeben.

Faszination Stand-up-Paddling: Warum ist das so?

Warum aber ist das so? Warum fasziniert das Stand-up-Paddling so viele Menschen obwohl es zunächst belächelt wurde? Dazu lässt sich eine ganze Reihe an Argumenten aufzählen und hier seien nur einige wenige erwähnt. Der Sport ist vielseitig und an vielen an sich schon schönen Orten möglich. Auf Flüssen oder Baggerseen. Auf großen Seenplatten oder dem Meer. Und mit Helm und Prallschutz lassen sich einige auch vom Wildwasser mitreißen. Oder aber man kommt zur Ruhe und nutzt das Board als Yoga-Matte für Fortgeschrittene. 

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Alle SUP-Sparten aber eint die Ursprungsidee: Mit einem Paddel in der Hand und einem aufblasbaren oder festen Brett unter den Füßen schieben wir uns vorwärts und lassen uns von neuen Perspektiven in der Natur berieseln. Wir sind aktiv und trainieren auf besonders effektive Weise. Es gibt inzwischen sogar kleine Studien, die belegen, welch positiven Beitrag das SUPen für die eigene Fitness leistet. Kurz gesagt: Auf dem SUP geht es uns rundum gut. Und dazu braucht es zunächst einmal keine besonderen Fähigkeiten. Jeder, dem das Wasser nicht unbehaglich erscheint, kann auf einem stabilen Brett stehen und sich fortbewegen. Und auch wenn die Technik grundsätzlich koordinativ anspruchsvoll ist, wenn man einmal die Bewegungsphasen im Detail analysiert, so ist der Anfang schnell gemacht. 

Eine wichtige Rolle in der Verbreitung der Sportart haben auf jeden Fall die aufblasbaren SUPs gespielt. Sie sind einfach im Kofferraum oder sogar in einem Rucksack auf dem Rad zu transportieren. Mit einer Pumpe ist es wo immer ich möchte relativ schnell aufgepumpt. Finne rein, Paddel in die Hand, Leash um den Fuß und schon geht es auf das Wasser, insofern das Wetter mitspielt und das Gewässer die passenden Voraussetzungen bietet. Wir sind also bereits mittendrin in der Materialkunde, und so sehen wir uns als erstes die Bretter näher an. 

SUP-Boards: Unterschiede zwischen iSUPs und Hardboards

Es gibt Hardboards (Composite Boards) und aufblasbare SUPs (inflatable SUPs oder kurz iSUPs). Gerade für den Anfang bieten verschiedene Hersteller Einsteiger-Sets an, bei denen alles enthalten ist, um direkt loszupaddeln: Board und Finne, Pumpe, Paddel und ein Rucksack, um alles gut zu verstauen. Die Schweizer SUP-Brand Indiana Paddle & Surf hat für solche Zwecke unter anderem die Family Packs oder die SUP Classic Packs im Programm. Beide gibt es in verschiedenen Längen.

Kleiner Exkurs in die Boardkunde

Worin liegen nun die konkreten Unterschiede der Boards? Warum ist ein iSUP für den Einstieg eher geeignet? Kompliziert ist die Erklärung nicht. Ein iSUP ist leicht zu transportieren, schnell in der Boardtasche zu verstauen und nimmt bei der Lagerung wenig Platz weg. Heutzutage sind die Boardtaschen meist so entwickelt, dass sogar die Ausrüstung wie Pumpe, Paddel, Finne, Leash und Weste mit in die Tasche passen. Das ist herrlich einfach und kommt sogar im Flieger als Gepäckstück mit. Außerdem ist ein iSUP in der Regel preiswerter als ein Hardboard

Von den Vorteilen eines Hardboards profitieren wir vor allem dann, wenn wir den Blick Richtung Rennen und Welle richten. Schnittiger geht es nicht. Aber selbst wenn du am Wasser lebst oder dieses lange Brett problemlos auf einem Anhänger transportieren kannst und dir die Kaufsumme keine Magenschmerzen verursachst, ist ein Hardboard eine gute Wahl. Das Fahrgefühl unterscheidet sich deutlich von dem auf dem iSUP. Aber Obacht: Gleichzeitig bedeutet das nicht, dass iSUPs schlechter sind. Hardboards fühlen sich hochwertiger an, sind schneller, die Carbonboards sind sehr leicht und deshalb wendig zu fahren. Und schön sind sie auch noch. 

Nachteilig am Hardboard ist die vergleichsweise geringere Strapazierfähigkeit. Auch wenn die Technologien dahingehend immer besser werden, so verzeiht ein aufblasbares Board einen Stoß gegen einen Steg, einen Stein oder ein anderes Board deutlich besser als die hochwertigen Carbon-Bretter.

Wie lang, breit und dick sollte mein SUP sein?

Warum ist die Form meines Brettes so wichtig? Weil es auf dem SUP nicht nur auf den Spaß, sondern auch auf die Performance ankommt. Und die wiederum variiert und somit wirkt sich das Fahrverhalten jedes SUPers oder jeder SUPerin unterschiedlich aus. Ein großer, kräftiger Mann wird ein vier Meter langes Brett einfach steuern, als eine Zwölfjährige, die gerade mal 40 Kilo auf die Wage bringt. Somit müssen wir uns also erst einmal uns selbst anschauen und können dann entscheiden, welches Brett für uns geeignet ist. 

Je länger ein Brett ist und desto gerader seine Form, desto treuer bleibt es in der Spur. Das bedeutet, mehr Paddelschläge sind auf einer Seite möglich, bevor ich das Paddel in die andere Hand nehme. Durch die Länge verliert das Brett allerdings an Wendigkeit. Für Touren ist das aber gerade richtig, für Rennen auch. In dieser Sparte sind die Boards zusätzlich noch sehr schmal. Länge läuft, sagt man landläufig. 

Ist ein Brett dick und breit, hat es vermutlich viel Volumen und ist sehr kippstabil. Solche Bretter verzeihen eher mal eine Unachtsamkeit, ohne, dass man gleich ins Wasser fliegt. Und gerade in den Wellen oder im Wildwasser setzen Sportlerinnen und Sportler auf Volumen. 

Die Form der Boardnase, ob spitz zulaufend oder abgerundet, kennzeichnet meist die Funktion des Brettes. Touring-Boards sind spitzer, Allrounder breiter. Im Namen steckt der Zweck des Boards, was allerdings nicht bedeutet, dass nicht auch auf einem Touring-Brett Yoga-Übungen möglich sind. Wackelt halt früher. 

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Werfen wir einen Blick auf das Feather von Indiana Paddle Surf mit einer Länge von 11,6 Fuß (entspricht circa 3,5 Metern) ist es spitz zulaufend und flach geformt. Es ist super leicht. Das Deckpad ist nicht durchgängig aufgebracht, sondern nur um den Schwerpunkt auf Höhe des Tragegriffs, um Gewicht zu sparen. Das Feather läuft herrlich gut geradeaus und mit einem Volumen von 370 Litern laut Hersteller verträgt es einiges an Gepäck. Dafür gibt es extra zwei Gepäcknetze. Das Board ist sechs Inch dick, was in etwa 15 Zentimetern entspricht. Ebenfalls im Feather integriert ist ein Gewinde für eine Kamerahalterung vorn an der Nase, sodass kein Patch aufgeklebt werden muss. Das Feather gibt es für 899 Euro. 

Das Paddel: Wichtigstes Tool on Bord 

Neben dem Brett ist das Paddel elementar. Wir beschleunigen und bremsen damit, wir lenken oder stabilisieren. Wir befestigen die Kamera an ihm. Mit manchen Spezialpaddeln lässt sich sogar SUP-Polo spielen. Paddel unterscheiden sich hauptsächlich im Material und der Form von Griff und Paddel-Blatt. Hochwertige Paddel bestehen aus Carbon oder Glasfaser. Im Grunde ist es wichtig, dass sie steif sind und so wenig Bewegungsenergie wie möglich vom Paddler oder der Paddlerin auf das Wasser verloren geht. Deshalb performen gerade die einteiligen Paddel gut, sind aber nicht sonderlich handlich im Kofferraum zu verstauen. Besser zum iSUP passen deshalb auch zwei- oder dreiteilige Paddel.

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Das Indiana Carbon Telescope 81IN2 (3-Piece) ist deshalb ein guter Kompromiss, weil es zweiteilig ist, aber dennoch eine gute Energieübertragung aufweist. Auf langen Touren werden die Arme nicht schwer. Außerdem sieht das weiße Paddel edel und filigran aus. Die Länge lässt sich zwischen 160 und 200 Zentimetern verstellen. Es empfiehlt sich, die Schrauben vor jeder Tour zu prüfen und gegebenenfalls festzuziehen. Das Carbon Telescope 81IN2 wiegt 540 Gramm. Die Paddel-Tasche ist inklusive. Kostenpunkt: 339 Euro. 

Aufwärmprogramm inklusive oder Komfort-Typ: Die richtige Pumpe

Sobald der See vor uns liegt und die aufgehende Sonne mit Lichtspielen im Wasser lockt heißt es nur noch: Board aufpumpen. Hier gibt es eine Philosophie-Frage: Manuell aufpumpen oder erst mal 'ne ruhige Kugel schieben und die elektrische Pumpe die Arbeit machen lassen? Viele verzichten aus nachvollziehbaren Gründen nicht auf den Komfort aus dem Zigarettenanzünder und bereiten ihr Equipment vor, während die Pumpe die Arbeit verrichtet. Sie nehmen dafür deren Dröhnen in Kauf.

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Für die Komfort-Typen empfiehlt sich jedenfalls die Indiana Battery Pump HT-782 mit Lithium Battery und USB-Anschluss. Stolzer Preis: 309 Euro. Dafür hat man lange was davon, denn in einem Langzeit-Test schneidet die Pump-Hilfe von Indiana mit am Besten ab. Laut Hersteller bleibt die HT-782 unter 85 Dezibel, was in etwa dem Geräuschpegel einer Waschmaschine im Schleudergang entspricht. Die Maße der Pumpe sind 20 auf 11.4 auf 4.3 Zentimeter, eine Tasche ist inklusive. 

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Ich für meinen Teil habe kein Problem damit, mein Brett mit der manuellen Pumpe aufzupumpen, quasi als kleines Aufwärmprogramm für Beine und Rumpf. Hätte ich allerdings die ganze Familie dabei, wäre die Elektrische vermutlich alternativlos.  Seit vielen Jahren benutze ich meist die rote Titan Doppelhubpumpe von Red Paddle. Über Ridersheaven ist sie für 99,95 Euro noch zu haben. Red Paddle hat inzwischen die nächste Generation herausgebracht, die Titan II.  Allerdings ist sie gerade sehr begehrt und überall ausverkauft.

Wer den Pump-Turbo zünden will, könnte sich noch ein hübsches Gadget zulegen: Den Adapter, um am Baionett-Verschluss mit einer elektrischen und einer Handpumpe Luft ins Brett zu bekommen. Erhältlich über Red Paddle, kostet 27 Euro. 

Thema Sicherheit: Nicht vom schönen Wetter verleiten lassen

Wer aufs Wasser geht, trägt Verantwortung. Für sich aber auch für andere Paddler:innen. Neben einer einwandfreien Ausrüstung gehört da entweder eine Schwimmhilfe oder eine Schwimmweste dazu. Mal von der Paddle-Gear abgesehen, ist es allerdings auch wichtig, das Wetter zu prüfen und sich über das Gewässer zu informieren, auf dem das Herz höher schlagen soll. 

Gerade wenn die Sonne scheint und kein Lüftchen geht, lassen sich viele dazu verleiten, unüberlegt in See zu stechen. Doch nur all zu schnell wechselt gerade in den Bergen das Wetter, weshalb Vorbereitung Leben retten kann. 

Das Wetter checke ich meist mit mehreren Apps: Regen-Radar und Windy sind für mich mindestens genauso wichtig wie der regelmäßige Blick in den Himmel. Kommt da was auf mich zu? Manche Bergseen haben da so ihre Eigenheiten, dort kann man die Uhr danach stellen, wann der Wind ganz plötzlich dreht. Woher aber soll ich das als Freizeitsportler wissen? Eine sehr informative Website über alle Fein- und Eigenheiten ist www.supscout.de – auf der Internetseite sind sämtliche SUP-Verbote aufgeführt, aber auch Tourentipps und weitere nützliche Infos für Stand-up-Paddler:innen. Außerdem hilft die App Canua, um herauszufinden, welche Wasserwege welche Schikanen bergen. Wo kann man umsteigen? Welche Befahrungsregeln gelten? Und an manchen Gewässern ist zu bestimmten Jahreszeiten aus Naturschutzgründen Paddeln oder speziell das SUPen schlichtweg tabu. Macht euch schlau. 

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Neben der Vorbereitung sind auch zwei Sicherungen äußerst wichtig: Leash und Schwimmweste oder Auftriebshilfe. Die Leash wird, ähnlich wie beim Surfen, sowohl am Tail des Boards befestigt, als auch am Bein des Surfers oder der Surferin. So bleibt man selbst bei windigen oder welligen Konditionen fest mit dem Brett verbunden. Die Indiana Coil-Leash gibt es für 35 Euro. Sie ist 274 Zentimeter lang und 5,5 Millimeter dick, außerdem in mehreren Farben erhältlich. Beide Enden werden jeweils mit Klettverschluss befestigt.  Allerdings ist diese Handhabung nicht für Flüsse geeignet. Dort ist ein Schnellverschluss sicherer, der beispielsweise an der Weste oder an einem Hüftgurt befestigt wird. 

Schwimmhilfe oder Rettungswesten? 

Schwimmhilfen und Rettungswesten sind in Notsituationen überlebenswichtig. Auf manchen Gewässern in Deutschland und seinen Nachbarländern ist es deshalb gar nicht erst erlaubt, ohne eine sogenannte PFD-Weste zu paddeln. PFD steht für personal floating device. 

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Bei den Auftriebshilfen von Restube gibt es die kleinste zertifizierte PFD. Sie ist vor allem deshalb beliebt, weil sie wie eine Bauchtasche nur sehr wenig einschränkt und sich nur im Notfall durch das Ziehen einer Leine mit CO2 zu einer Boje aufbläst (99,95 Euro). 

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Eine richtige Rettungsweste ist beispielsweise das Green Jacket von Astral. Sie bietet nicht nur viel Stauraum und Funktionalität. Sie hat auch den für Flusstouren so wichtigen Schnelllöseverschluss, mit dem man die mit einem Karabiner an der Rückseite der Weste befestigte Leash lösen kann, sollte man im Wasser festhängen (Preis: 280 Euro). 

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Trinkflasche, Schlüssel und andere Utensilien lassen sich am besten im Trockensack verstauen. Die Taschen werden eingerollt, sind somit wasserdicht und werden im Gepäcknetz verstaut. Die Sea to Summit Big River Drybags gibt es in verschiedenen Farben und Größen. In ihnen lässt sich Gepäck vom kleinen Ausflug bis hin zur großen Tour transportieren. Der Big River 13 Drybag für 33 Euro hat ein Volumen von 13 Litern, wiegt 128 Gramm, hat eine Wassersäule von 10.000 Millimetern und ist aus einem äußerst reißfesten Gewebe gefertigt. 

Outfit

Wie für jeden Start in eine neue Sportart, ist es nicht zwingend wichtig, was man trägt. Im Sommer reichen theoretisch Bikini, Badeanzug und Shorts oder Boardshorts und drüber ein Shirt. Eine Kopfbedeckung und Cremes schützen vor der Sonne. Und was Equipment-Fans angeht, so gibt es nach oben hin keine Grenzen in der Ausstattung. 

Nachdem Nachhaltigkeit gerade in der Modewelt immer mehr an Bedeutung gewinnt, möchte ich euch dieses Projekt von der nordschwäbischen Kunstgalerie Perpal nicht vorenthalten. Zusammen mit ihnen und meiner SUP-Schule „Die Paddlerei“ haben wir eine Bademodekollektion kreiert. Designer und Produzent ist das Start-up Vanilla-Sand, das nachhaltige und fair produzierte Bademode aus recyceltem Meeresplastik herstellt. Die Kollektion trägt den Namen „20K Degrees“ und ist einer Region und der Natur gewidmet, die vor rund 14,5 Millionen Jahren durch den Einschlag eines Asteroiden entstanden ist. Heute trägt diese Region den Namen Rieskrater und dort sind wir glücklich zu Hause. Die Kollektion ist aber auch unseren Familien, Freunden und den Menschen im Krater gewidmet. Pro bestelltem Stück werden zwei Euro an einen gemeinnützigen Zweck gespendet. Die 20K-Kollektion gibt es nur bis zum 11. Juli. 

Wasser und Brettsport ist gleich pures Glück – aber es geht eben nur auf, wenn wir nichts hinterlassen, als Wasserwirbel und Zufriedenheit. Also nichts wie raus. Wir sehen uns!

Fotos: Tinu Müller und Verena Mörzl

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