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Warum Selbstironie wichtiger ist als sportliche Höchstleistung

Es sind die kleinen Dinge, die das Leben schöner machen – abgenudelter geht’s nicht, aber im Fall von „Splixie“ stimmt es auch. Der Kurzfilm mit dem Polen Marcin Gmerek über einen Tagestrip mit Fixie und Splitboard in die polnischen Beskiden bleibt hundertprozentig länger im Kopf als jeder aufwändig produzierte Actionsport-Blockbuster.

Splitboard + Fixie = Splixie. Das ist kein neuer Funsport-Trend, sondern ein Film über einen Tagestrip im April mit einem Fixie-Bike und dem Snowboard auf dem Rücken in die polnischen Beskiden – sicherlich nicht die komfortabelste Anreise an einen Ort, wo definitiv keine epischen Bedingungen vorzufinden sein werden.

Der Schnurrbärtige auf dem Fixie, Marcin Gmerek, sagt trotzdem ganz im Style echter Actionsport-Movies, dass er den Trip seines Lebens erwartet und die Vorbereitung darauf eine echte Challenge war. Normalerweise arbeitet Marcin als Trainer in Bielsko-Biała und beherrscht neben sämtlichen Radsportarten und Snowboarding eine ganz andere sportliche Disziplin: sich selbst nicht so ernst nehmen.

Die Message von Splixie und Marcin: Du brauchst keine riesengroßen Travis-Rice-Berge und auch keinen Champagne-Powder, um einen unvergesslichen Tag zu haben. Ein bisschen Kreativität und Selbstironie sind allerdings durchaus von Vorteil. Das könnte doch gern ein Trend werden, oder?

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