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Boardsport, wo andere nur Sonnenbaden

Macht ohrenbetäubenden Lärm, braucht bei wenig Schnee schon Ketten und kommt Berge nur im zweiten Gang hoch – unser Camping-Van Horst. Mit Snow-, Surf- und Skateboards bepackt bis unter Horsts Dach machen wir uns im Winter auf nach Korsika – eine Insel, die eher für ihre Qualitäten als Urlaubsdestination in den Sommerferien bekannt ist.

Auch wenn man es in Horst ohne Ohrstöpsel kaum aushält, ist er eigentlich viel mehr als nur ein Van. Er ist der sechste Reisebuddy von Benno, Matze, Markus und uns beiden – bei unserer Suche nach den besten Surfspots, Skateparks und Skigebieten auf Korsika – Orte, die Korsika-Urlauber in der Regel höchstens am Rande interessieren.

Über den Brenner Richtung Ligurien ist unser erstes Ziel die Hafenstadt Livorno. Einen Tag später geht’s mit der Fähre nach Bastia, von dort düsen wir mit Horst als erstes Richtung Ghisonazzia um die Berge rund um den Monte Renosu zu erkunden. Eine kleine Berghütte im Nirgendwo ist unsere Homebase für die nächste Woche. Am ersten Morgen wachen wir mit Sonnenschein und 30 Zentimetern Neuschnee auf. Die Straße bis zur kleinen „Station de Ski“ ist voll mit Schnee und wir müssen Horst erst einmal Ketten aufziehen. Oben angekommen erwartet uns mit einem freundlichen „I am the boss“ der Besitzer des Skigebiets – auch wenn diese Bezeichnung für die zwei kleinen Schlepplifte eigentlich übertrieben ist. Doch diese beiden Lifte machen uns glücklicher als jede Skischaukel es könnte: Sie eröffnen uns ein feines Terrain und haufenweise unverspurte Runs mit Ausblick aufs Meer – unsere Spielwiese für eine Woche.


Nach einem kurzen Ausflug an die Küste und zwei mittelmäßigen Surf-Sessions bei winzigen Wellen in der Nähe von Ajaccio, ziehen wir mit Horst weiter in das nahegelegene Skigebiet Val d’Ese. Schon auf dem Weg sehen wir interessante Spots direkt neben der Straße. In den kommenden zwei Tagen bauen wir diese natürlichen Obstacles aus – und haben unseren Spaß, sogar im Sonnenuntergang. Was uns hängen bleibt: Die Herzlichkeit der Korsen. In unserem Lieblingscafé dürfen wir schon beim zweiten Besuch nicht mehr für den Kaffee bezahlen – und Baguette fürs Frühstück am nächsten Tag bekommen wir auch noch geschenkt. Das ist uns zuhause noch nicht passiert.

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