Was an einem Gravelbike so toll sein soll, das hat sich mir ehrlich gesagt anfangs nicht so wirklich erschlossen. Denn für mich gab es entweder das Mountainbike ODER das Rennrad: Auf Letzterem mag ich es direkt von der Haustüre zu starten, um dann surrend über den Asphalt zu fegen – mit dem Gefühl von Weite und Distanz. Vor allem aber hatte ich mir das Rennrad zugelegt, um Fitness, Kraft und Ausdauer fürs Mountainbiken zu trainieren, in einer Zeit als ich noch Marathon-Rennen gefahren bin. Mein Herz schlug jedoch immer mehr fürs Mountainbiken, da es verspielter und vielseitiger ist, die perfekte Mischung aus Geschicklichkeit, Naturerlebnis und Adrenalin. Die Abfahrt ist mir wichtig, ähnlich wie beim Skitourengehen. Dafür quäle ich mich auch gerne viele Höhenmeter nach oben. Je verspielter der Trail nach unten, umso besser. Hauptsache keine breiten, langweiligen Schotterstraßen. Und das Größte für mich: Ich bin mitten in der Natur, oft weit weg von Autolärm und Verkehr. Dass man sich die Straße mit Autos, Bussen und LKW teilen muss, weil man auf Asphalt angewiesen ist, ist meiner Meinung nach der größte Makel am Rennradln.
Vor ein paar Jahren sind wir von München raus aufs Land gezogen, direkt an den Rand der Berge: hügeliges Voralpenland wie aus dem Bilderbuch, gespickt mit kleinen Dörfern, Seen, Bächen, Wäldern, frei stehenden Bauernhöfen und einem schier endlosen Netz an geteerten Landwirtschaftswegen und Schotterstraßen, auf denen nur ein paar Traktoren unterwegs sind. Der absolute Traum und das direkt vor meiner Haustüre. Allerdings wird mir bei meinen ersten Erkundungsrunden mit dem Rennrad schnell klar, dass das wahre Potenzial der Gegend in der Kombination von kleinen Teerstraßen und Schotterwegen liegt und ich mit meinem klassischen Rennrad nicht das optimale Gefährt unterm Hintern habe. Es war nur eine Frage der Zeit, bis ich mir mit meinen 23 Millimeter schlanken Slicks tatsächlich den ersten Platten auf einer schottrigen Forststraße einfahre. „Vielleicht brauche ich doch eines dieser ‚Schotterbikes‘“, denk ich mir, „damit könnte es hier ziemlich geil sein“. Allmählich verstehe ich die Faszination Gravelbike: Es ist die berühmte eierlegende Wollmilchsau für Rennradler und Bikepacker, die ein möglichst vielseitiges Rad suchen, mit dem sie schnell unterwegs sein können, egal ob auf Schotterstraßen oder Asphalt.
Rennrad und Gravelbike teilen sich zwar viele technische Grundlagen, unterscheiden sich in ihrer Geometrie jedoch deutlich. Das klassische Rennrad ist kompromisslos auf Geschwindigkeit, Effizienz und ein direktes Fahrverhalten auf Asphalt ausgelegt. Eine gestreckte Sitzposition mit langem Reach, niedrigem Stack und kurzem Radstand sorgt für maximale Aerodynamik und präzises Handling bei hohem Tempo. Dadurch reagiert das Bike besonders agil und direkt auf jede Lenkbewegung.
Beim Gravelbike dagegen liegt der Fokus stärker auf Komfort, Stabilität und Kontrolle – besonders auf wechselndem Untergrund. Ein längerer Radstand, flacherer Lenkwinkel und ein höheres Steuerrohr schaffen eine aufrechtere Sitzposition und dadurch ausgewogenere Fahreigenschaften. Das erhöht nicht nur den Komfort auf langen Touren, sondern verbessert auch die Kontrolle auf Schotter, Waldwegen und technischen Passagen. Zusätzlich bieten Gravelbikes deutlich mehr Reifenfreiheit und oft längere Kettenstreben, was Traktion und Laufruhe weiter erhöht. So entsteht ein vielseitiges Bike für Abenteuer weit über perfekten Asphalt hinaus.
Als Rahmenmaterial verwenden die Hersteller neben Carbon und Aluminium vermehrt auch wieder Stahl, wie zum Beispiel Bombtrack und Standert aus Deutschland oder Stelbel aus Italien, die auch nach Maß fertigen. Wer es exotischer mag findet in Titan ein edles Material, das ähnliche Eigenschaften wie Stahl hat, aber leichter und noch widerstandsfähiger ist. Die kleine, deutsche Bikeschmiede VPACE hat zwei interessante Titan-Rahmen im Programm, die man sich als schnellen Gravelgrinder (T3ST) oder als Bikepacking-lastiges Adventure-Bike (TMX) individuell aufbauen lassen kann.
Carbon ist wie im Rennrad- und Mountainbikesegment auch bei Gravelbikes ein beliebtes Rahmenmaterial. Specialized bietet mit dem Diverge und Crux zwei Modelle in verschiedenen Ausstattungsvarianten auf Carbonbasis an. Orbea bietet mit seiner Gravel Plattform Terra zwei interessante Carbon Modelle - Terra und Terra Race - an, die auch personalisiert werden können. Individualisten, die gerne ihr Rad nach ihren individuellen Wünschen aufbauen lassen möchten, finden bei Open mit den beiden Modellen U.P. und WI.DE qualitativ hochwertig verarbeitete Carbonrahmen in coolen Farben. Neu im Gravel Game ist der High-End Komponentenhersteller Enve, der mit dem Carbonrahmen Mog ein Adventure Bike vom Feinsten an den Start bringt. Ebenso die traditionelle italienische Komponentenmarke 3T, die mit ihren in Italien gefertigten High-End Carbonrahmen hohes Ansehen in der Gravel Community genießen.
Aus Preis-/Leistungssicht interessante Modelle bieten Canyon mit dem Grail und Grizl, Rose mit dem Backroad AL und Focus mit dem Atlas.
Bei den Laufrädern haben sich anfangs zwei Größen etabliert. Neben der klassischen Rennradgröße 700C (28 Zoll) haben die Hersteller ihre Gravelbikes auch mit 650B (27,5 Zoll) Laufrädern angeboten und damit die Brücke zum Mountainbike geschlagen. Mittlerweile hat sich jedoch ganz klar die 28 Zoll Variante durchgesetzt. Je nach Gabel- und Rahmenkonstruktion liegt die maximal fahrbare Reifenbreite zwischen 40 und 50 Millimetern. Je größer und anspruchsvoller der Gravel- und Offroad-Anteil, desto breiter und profilierter wählt man in der Regel die Reifen. Mit dem Schwalbe G-One R Pro habe ich mittlerweile für mich einen top Allroundreifen gefunden, der sowohl auf Teer ordentlich läuft als auch auf Schotter genügend Grip bietet.
Durch den vielseitigen Einsatzbereich eignen sich Gravelbikes auch perfekt für Bikepacking-Abenteuer. Dementsprechend sind viele der Räder mit zahlreichen Anschraubösen an Rahmen und Gabel für Flaschenhalter, Gepäckträger und sogenannte Anything Cages ausgestattet.
Beim Antrieb bieten viele Hersteller zwei Optionen an: Die 1x12 oder 1x 13 Mountainbike-Variante mit einem mittelgroßen Kettenblatt vorne und einer Monster-Kassette mit bis zu 51 Zähnen hinten oder den 2x12 Rennradantrieb mit zwei Kettenblättern vorne und einer feiner abgestuften Kassette mit bis zu 34 Zähnen hinten. Während anfangs viele Hersteller und Gravelbiker auf einen 2-fach Antrieb gesetzt haben, hat sich mittlerweile der 1-fach Antrieb durchgesetzt. Sowohl bei Sram als auch Shimano lassen sich Rennrad- und Mountainbike-Teile flexibel miteinander kombinieren und ermöglichen dadurch eine perfekte Abstimmung auf die individuellen Bedürfnisse. Es stellt sich jetzt nur noch die Frage, ob man geschmeidig elektronisch schalten möchte oder doch lieber klassisch mechanisch.
Das Basso Palta III ist die moderne Interpretation eines kompromisslosen Gravel-Racers – entwickelt für schnelle Abenteuer, lange Tage im Sattel und maximalen Fahrspaß abseits asphaltierter Straßen. Der ultraleichte und steife Carbonrahmen (970 Gramm) verbindet italienisches Design mit sportlicher Performance und bringt in der SRAM Force AXS Konfiguration mit den Zipp 303 XPLR Carbon Laufrädern ein Gesamtgewicht von rund 8,4 kg auf die Waage. Damit liefert das Palta III ein außergewöhnlich direktes Fahrgefühl, ohne dabei auf Komfort zu verzichten. Die elektrischen 13-fach SRAM Force AXS XPLR Schaltgruppe überzeugt mit präzisen Schaltvorgängen und einer klaren, auf Geschwindigkeit ausgelegten 1x13 Übersetzung (40 / 10-46). Die Zipp 303 XPLR S Carbon Laufräder sorgen gemeinsam mit der aerodynamisch optimierten Rahmenplattform für hohe Laufruhe und direkten, effizienten Vortrieb – egal ob auf schnellen Schotterpisten, anspruchsvollem Terrain oder Asphalt. Rahmen und Gabel sind entsprechend für breitere Reifen von 45 bis 50 Millimeter ausgelegt. Die ausgeprägte Sloping‑Geometrie arbeitet harmonisch mit der Carbon Sattelstütze und dem vibrationsdämpfenden 3B‑Klemmsystem zusammen, absorbiert Stöße und Vibrationen effektiv und trägt so zu einem komfortablen, kräftesparenden Fahrgefühl bei. Praktische Features wie das integrierte Staufach im Unterrohr sowie der gummierte Unterrohrschutz von Vibram runden das sehr schlüssige Gesamtpaket ab. Das Palta III ist entweder als Frame Kit (einschließlich Vorbau, Carbon Sattelstütze und Lenker) für 3.299 Euro erhältlich oder als Komplettrad. Letzteres lässt sich je nach Gusto und Budget individuell konfigurieren. Los geht’s bei 4.299 Euro mit einer Shimano 1x12 GRX 820 Ausstattung. Für das abgebildete Rad mit elektronischer SRAM Force AXS Schaltgruppe und Zipp Carbonlaufrädern werden 6.700 Euro fällig. Und wer mal in der Gegend um Bassano del Grappa beim Radeln ist, dem ist ein Coffee Stop im Bassano Club House empfohlen.
Das aerodynamisch Gravel Jersey GosingM. von Maloja wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Gravel-Profi Paul Voss entwickelt. Es vereint eine aerodynamische Passform, mit recycelten Materialen, funktionalen Details und durchdachtem Stauraum für lange Gravel- und Bikepacking-Touren. So bieten vier clever angeordnete Taschen am Rücken viel Platz für Verpflegung und Gear jeglicher Art. Die Materialkombination aus Air Grid und Mini Check Mesh mit antibakterieller Polygiene StayFresh Technologie sorgt für hohe Atmungsaktivität, schnellen Feuchtigkeitstransport und ein angenehmes Tragegefühl ohne schnelle Geruchsbildung. Silikonbündchen sorgen für einen top Sitz, auch wenn man voll beladen ist. Das 150 Euro teure Trikot in Paper Mountain Optik ist in drei Farbvarianten erhältlich.
Die PAULM. Gravel Pants von Maloja wurde gemeinsam mit Gravel-Profi Paul Voß für lange Tage im Sattel entwickelt – kompromisslos funktional, technisch durchdacht und gemacht für Abenteuer auf Schotter und Asphalt. Die 270 Euro teure Trägerhose ist aus einem leichten, schnell trocknenden Stretch-Material mit hoher Kompression gefertigt und sitzt dank der Slim-Fit Passform wie eine zweite Haut. Die Bib verfügt mit zwei Cargo-Taschen an den Oberschenkeln sowie zwei am Rücken über ordentlich Stauraum für Smartphone, Snacks und Co.. Herzstück ist das neu entwickelte, antibakterielle SQlab11 Sitzpolster, das gezielt Scherkräfte reduziert, effektiv Reibung und Scheuerstellen minimiert und dadurch auch noch nach vielen Stunden im Sattel maximalen Komfort liefert. Die leichten Mesh Träger trocknen besonders schnell und die lasergeschnittenen, perforierten Beinabschlüsse mit Silikon-Einsätzen sorgen für einen optimalen Sitz.
Gravel kann auch Relaxed fit. So wie das funktionale Maloja AmerlingM. Longsleeve mit stylischem „Paper Mountains” Allover-Print samt Rücken Grafik. Die luftige Wabenstruktur des atmungsaktiven und schnelltrocknenden Air Stretch Materials sorgt für ein angenehmes Tragegefühl, vor allem bei warmem Wetter. Der Schnitt ist locker, mit einem leicht verlängerten Rückenteil. Reflektierende Details sorgen für bessere Sichtbarkeit in der Dämmerung. Das 90 Euro teure Langarm Shirt ist in drei Farben erhältlich.
Eine winddichte und wasserabweisende Weste gehört zur Standardausstattung, da sie das ganze Jahr über als flexible Zusatzschicht eingesetzt werden kann. Superleicht, minimales Packmaß, atmungsaktiv und winddicht, das ist die 115 Euro teure Radweste VernurionM von Maloja. Gefertigt aus dem hochelastischen Moon Stretch Material hält die Weste Fahrtwind und leichten Niederschlag dank PFC-freier DWR-Ausrüstung ab, ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken. Zur Belüftung des Rückens verfügt sie über lasergeschnittene Ventilationslöcher. Reflektierende Details sorgen für gute Sichtbarkeit und Silikonstreifen am Bund für einen guten Sitz. Super praktisch ist der 2-Wege Reißverschluss. Die bluesign® zertifizierte Weste ist in vier Farben erhältlichen verfügbar.
Das 40 Euro teure Maloja MuttM. ist eine leichte, funktionelle Cap, die in Zusammenarbeit mit den Maloja Pushbikers entwickelt wurde. Das atmungsaktive und schnelltrocknende Mini Check Mesh sorgt für optimale Belüftung und hohen Tragekomfort. Dank dem auf der Rückseite eingearbeiteten Elastikband sitzt die Cap perfekt und lässt sich auch bequem unter dem Helm tragen.
Der neue Gran Tourer XC von Quoc, einer kleinen aber feinen britischen Radschuhmarke aus London, ergänzt seit dieser Saison das Gravel Schuh Sortiment um den “legendären” Gran Tourer II und Lace. In enger Zusammenarbeit mit erfahrenen Athleten, die bei den anspruchsvollsten Ultrarennen der Welt am Start sind und passionierten Gravelbikern, wurde der Gran Tourer II weiterentwickelt und im Detail verbessert. Der 275 Euro teure "Neue" übernimmt die beliebte Silhouette des “II” und kombiniert sie mit einer steiferen Carbon Sohle und dem selbst entwickelten Drehverschlusssystem mit zwei anstatt einem Einstellrad. Dadurch lässt sich der Schuh noch präziser an den Fuß anpassen und gewährt dadurch einen noch höheren Tragekomfort. Die steife Zwischensohle aus Carbon sorgt in Verbindung mit einer vibrationsabsorbierenden Einlegesohle für eine optimierte Kraftübertragung, während die griffige "GravelGrip"-Außensohle einen top Gehkomfort im Gelände bietet. Das atmungsaktive Obermaterial ist strapazierfähig, wasserabweisend und dank der “Einweg”-Luftlöcher gut belüftet.
Seit ihrer Gründung setzt die norwegische Marke Sweet Protection auf innovative Technologien rund um das Thema Protection. Der 249 Euro teure Rennrad- und Gravel-Helm Falconer Vi MIPS ist bekannt für seinen geringen Luftwiderstand, seine ausgezeichnete Belüftung auch bei langsamem Tempo und die optimale Temperaturregulierung durch die ausgeklügelte Luftzirkulation im Inneren des Helms dank der STACC-Belüftungstechnologie. Der Helm verfügt über das 360 Occigrip Fit System für einfache Anpassung während der Fahrt und eine nahtlose Integration mit Sweet Protection Brillen sowie einer Brillen Garage. Das integrierte Mips Air-System, eine stoßabsorbierende EPS-Struktur mit vier Aufprallschutzzonen, sorgt in Verbindung mit einer elastischen Schale für erhöhten Schutz bei niedrigen und hohen Aufprallgeschwindigkeiten.
Die S3 Mirror Lense Radbrille vom amerikanischen Protection Hersteller 100% aus San Diego punktet mit einem leichten und bruchfesten Rahmen. Dank der gelöcherten Gummierungen an den Bügeln und der Nase verrutscht die Brille nicht und sitzt auch bei Schweiß sicher im Gesicht, ohne das Sehfeld zu beeinträchtigen. Das große, zylindrisch geschliffene Glas ist extrem kratzfest, wasser-, fett- und schmutzabweisend und erlaubt klaren Durchblick bei allen Lichtverhältnissen, denn die Gläser lassen sich einfach austauschen und somit an die jeweiligen Lichtbedingungen anpassen. Standardmäßig wird die 180 Euro teure Brille zusätzlich mit einem transparenten Glas ausgeliefert. Das clevere Belüftungssystem in den Bügeln und den Gläsern verhindert, dass die Brille beschlägt.
Unbekanntes Terrain zu erkunden war nie so einfach wie heute: Einfach einen GPS-Track downloaden oder eine passende Route in der App auswählen, das Handy mit dem GPS-Gerät koppeln und schon kann es losgehen. Mit dem Elemnt Roam 3 bietet der amerikanische Hersteller Wahoo Fitness ein GPS-Gerät für Radfahrer an, das nicht nur mit den wichtigsten, sogenannnten Smart-Navigations-Funktionen ausgestattet ist, sondern auch mit einem 2,8 Zoll Farbdisplay. Dank der Smart Navigation Funktionen wird die Zielführung in unbekanntem Gelände zum Kinderspiel: Der 449 Euro teure ROAM 3 führt einen zum Beispiel automatisch wieder zurück zur geplanten Route, wenn man vom Kurs abkommt, findet die schnellste Route zurück zum Startpunkt oder navigiert einen vom aktuellen Standort zum Start der geplanten Tour. Neu ist die Funktion einen Standort aus Google Maps oder Apple Maps zu teilen, um direkt auf dem Gerät eine Route dorthin zu erstellen. Eine Akkuleistung von bis zu 25 Stunden ermöglicht dabei auch lange Ausfahrten und Touren über mehrere Tage. Über ein USB-C Kabel lässt sich der Akku schnell wieder aufladen. Einrichten und auswerten lässt sich der Roam über die kostenfreien Wahoo Elemnt Companion App. Über die verschiedenen Schnittstellen wie Ant+, Wifi oder Bluetooth lassen sich schnell und unkompliziert verschiedene Sensoren, wie beispielsweise für Herz- oder Trittfrequenz, mit dem Fahrrad Computer koppeln. Ebenso integriert Wahoo Daten von Drittanbietern wie Strava, Komoot oder ride with gps und zieht sich von dort beispielsweise gespeicherte Routen. Ist der Bike Computer mit dem Smartphone verbunden können Anrufe, WhatsApp- und SMS-Nachrichten sowie Musik über Spotify auf dem Fahrrad Computer angezeigt und bedient werden.
Eine Zeit lang waren die sogenannten Hip Bags ziemlich uncool. Mittlerweile gelten sie jedoch als hippes It-Piece, auch im funktionalen Outdoor-Umfeld bei Mountainbikern, Gravelbikern, Hikern und Langläufern. Als passionierte Bikepackerin, Abenteurerin, Alpinistin, Gleitschirmfliegerin und angehende Bergretterin weiß Neza Peterca genau wie diese Produkte beschaffen sein müssen, damit sie nicht nur cool aussehen, sondern auch richtig funktionieren. Neza ist ein kreatives Multitalent mit einem ausgeprägten Sinn für einen nachhaltigen Lebensstil. In ihrem Kreativstudio „What Happened“ in der Nähe von Ljubljana fertigt sie nicht nur individuelle, ultraleichte Taschen und Rucksäcke, sondern bietet auch einen Reparatur-Service für Outdoor-Bekleidung und Equipment an. Während sie anfangs vor allem Custom-made Bikepacking Taschen hergestellt hat, konzentriert sie sich inzwischen vor allem auf ultraleichte Rucksäcke für Alpinisten und Bergführer, die sie individuell nach Maß und Einsatzzweck entwickelt und in ihrem Studio von Hand fertigt.
Das 250 Euro teure Piolet Hip Pack ist aus dem extrem leichten und strapazierfähigen High-Tech Material Dyneema gefertigt. Es hat einen gepolsterten Rücken aus atmungsaktivem CoolMax Material, verfügt über ein großes Hauptfach mit drei Liter Volumen, einen wasserfesten Reißverschluss und eine kleine Reißverschlusstasche an der Front für Schlüssel, Handy und Co. Mit Hilfe der elastischen Kordel an der Oberseite lässt sich schnell und unkompliziert eine Jacke verstauen. Sowohl die Materialals auch die Zipperfarbe kann individuell ausgewählt werden.
Produktbilder @Hersteller und Actionbilder @Maloja
