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Diese drei Videos helfen gegen Schnee-hnsucht

Wie bringt man die Zeit rum, in der sich das Wetter für nichts entscheiden kann, was Outdoor-Menschen glücklich stimmt? Wenn es draußen nur nass grau statt noch gold gelb oder schon glitzernd weiß ist? Eine Möglichkeit: Bingewatchen möglichst vieler Freeride Videos im Netz. Outville-Möchtegern-Skibum Katharina Kestler hat drei Tipps für euch.

The Shadow Campaign – The Time Within

Gibt es irgendetwas, das in Slow Motion nur annähernd so schön aussieht, wie ein fetter Powderturn? So lange ich auch aus meinem Bürofenster in die graue, triste Stadt schaue und darüber nachdenke, mir wird nichts Vergleichbares einfallen. „The Time Within“ von DPS Skis ist ein Slow Motion Feuerwerk, dass die Schönheit des Augenblicks und den Zauber einer einzigen Sekunde feiert. Wo könnte man das besser als in Japan, wo doch die Chance auf möglichst viele Schneeflocken gleichzeitig in der Luft am größten ist, wie mittlerweile wirklich auch dem allerletzten Freerider bekannt sein sollte.


Seeking Nirvana 2.3 – Road To Nowhere

In „Seeking Nirvana 2.3 – Road To Nowhere“ road trippen vier kanadische Skifahrer und Surfer in einem offensichtlich nicht ganz pannenfreien VW-Bus von den Gipfeln entlang der Duffy Lake Road in British Columbia bis zu den Stränden von Vancouver Island. So bombastisch gefilmt wie energydrink-finanzierte Produktionen, aber deutlich kreativer umgesetzt: mit der Stimme von Skiclown Colby West unterlegt, mit Liebe zur musikalischen Vergangenheit vertont, mit einer Brise Hipstertum verfeinert und mit einer ordentlichen Portion Selbstironie garniert. Wegen dieser einzigartigen Mischung, ist der Vimeo Channel von Seeking Nirvana  einer meiner absoluten Lieblingschannels. Und meine  Hipsterkollegin Linda, die eigentlich gar nicht soooo skiverrückt ist, ist jetzt ein bisschen verliebt. :)


John Shocklee – A Fairy Tale

Wenn ich mir vor meinem inneren Auge den perfekten Klischee-Skibum ausmale, dann kommt der ziemlich nah an John Shocklee ran: 51 Jahre alt, Telemarker, sehr bärtig, wohnt in einer winzigen, selbst zusammen gezimmerten Hütte, sein Vorbild ist Peter Pan, hört Wu Tang und anderen 90ies Hip Hop, macht sich nichts aus Geld, hat kein Telefon, keine Kreditkarte, aber ein paar Outdoor-Sandalen, die er an zieht, um nach Alaska zu fliegen und sich dort mit Rachael Burks (yay, ein Film mit einer Frau!) zum Skifahren zu treffen. Fuck, yeah! Ich bin ein bisschen verliebt.

Mehr Freeride-Movies?

Ihr habt noch nicht genug Powder? Dann solltet ihr mit den Seeking Nirvana Jungs noch nach Chile reisen, rausfinden, was Splixie ist oder lernen, dass Snowboarden vielleicht aus der Türkei kommt.

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