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Ein völlig verrücktes Skitourenabenteuer am höchsten Vulkan Nordamerikas

Wieviel Wahnsinns-Abenteuer kann man in die 55 Stunden eines Wochenendes packen? Der amerikanische Abenteurer, Filmemacher und Outdoor Research Ambassador Joey Schusler hat es mit drei Kumpels am dritthöchsten Berg Nordamerikas ausprobiert. Dokumentiert haben sie ihren Selbstversuch in dem amüsanten Kurzfilm 55 Hrs in Mexico.

Als ich den Kurzfilm „55 Hrs in Mexico“ das erste Mal sehe, muss ich sofort an eine ehemalige Kollegin aus Holland denken. Sie fliegt nicht wie der amerikanische Outdoor und Bike-Abenteuer Fotograf und Filmemacher Joey Schusler von Denver übers Wochenende nach Vera Cruz in Mexiko, um den Pico de Orizaba, den dritthöchsten Berg Nordamerikas mit Skiern zu besteigen. Aber sie fährt mit ihrem Freund jedes Wochenende, wenn der Schnee bei uns in den Alpen gut ist, von Holland nach Österreich oder in die Schweiz. Die Beiden hüpfen am Freitag Abend direkt vom Schreibtisch ins gepackte Auto, fahren die Nacht durch, stehen am Samstag Morgen um acht Uhr als erste an der Gondel oder am Startpunkt zur Skitour, geben bis Sonntag Nachmittag am Berg richtig Gas und verbringen die Nacht auf Montag wieder im Auto, um schließlich pünktlich um neun Uhr morgens wieder am Schreibtisch zu sitzen.

Entgegen aller Vernunft, für die Erinnerung!


Da kann man zurecht sagen: Die spinnen. Absoluter Wahnsinn. Mal ganz davon abgesehen, welcher ökologische Fußabdruck bei solchen Aktionen hinterlassen wird. Alles richtig. Aber manchmal muss man verrückte Dinge tun, die jeglicher Vernunft entbehren, einem aber eindrückliche Erlebnisse bescheren und nachhaltig in Erinnerung bleiben.

So wie bei Joey und seinen Kumpels aus Boulder in Colorado.

Pläne schmieden nach Legenden


Als wir kürzlich miteinander telefoniert haben, hat er davon erzählt, wie es überhaupt dazu kam und wie blauäugig sie die Aktion von damals im Nachhinein angegangen sind: Angefixt hat sie eine alte Geschichte, die in Boulder seit langer Zeit im Umlauf ist. Ein Typ fliegt angeblich übers Wochenende von Colorado nach Mexiko und besteigt den 5.636 Meter hohen Pico de Orizaba, den höchsten Berg Mexikos und zugleich dritthöchsten Nordamerikas. Ob etwas an der Geschichte dran ist, lässt sich nicht herausfinden. Das spielt für Joey und seine Freunde aber auch keine Rolle. Denn sie haben einen Plan. Einen Plan für ein abgefahrenes Wochenend-Abenteuer, das genau 55 Stunden dauern soll und keiner so schnell vergessen wird.

Klappt der verrückte Plan?


Samt Skigepäck fliegen sie von Denver nach Vera Cruz, warten zuerst stundenlang am Flughafen auf ihr Skigepäck und dann auf den gemieteten Allrad-Jeep. Mit zehn Stunden Verspätung machen sie sich auf den Weg in Richtung Piedra Grande Hütte, dem auf 4.300 Meter gelegenen Ausgangspunkt der Skibesteigung. Ob sie es überhaupt auf der verschlammten Piste bis zur Hütte schaffen, ist fraglich, denn der vermeintlich geländetaugliche Allrad entpuppt sich als zahnloser City SUV mit Frontantrieb. Mit vereinten Kräften schaffen sie es bis zur Hütte und schließlich auch auf den Gipfel.

55 Hrs in Mexico ist der richtige Film für Leute, die auf “exotische” Outdoor Abenteuer stehen, die sympathisch und authentisch dokumentiert sind und somit Lust machen, sich selbst eine verrückte Wochenend Aktion auszudenken.

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