Normalerweise propagiert Outville Nachhaltigkeit und bewussten Konsum als Kaufrausch. Wer sich zum ersten Mal an eine Skitour wagt, der muss vorher nicht unbedingt shoppen gehen, sondern kann sich Ski und Schuhe vielleicht erst einmal von einem Freund ausleihen, finden wir. Und dem, der nicht jedes Wochenende hunderte Kilometer auf dem Fahrradtacho hat, reicht fürs erste Bikepacking-Abenteuer vielleicht auch erst einmal ein gebrauchtes Fahrrad. Doch es gibt ein Thema, da finden sogar wir, dass Sparsamkeit und Konsumkritik fehl am Platz sind: die Sicherheit beim Tourengehen und Freeriden.
Gerade wer selten und unregelmäßig im freien Gelände unterwegs ist, sollte beim Kauf von Lawinenverschüttetensuchgerät oder Lawinenrucksack lieber ein bisschen mehr Geld ausgeben und die aktuellsten Produkte kaufen. Grundsätzlich gehört neben dem LVS Gerät immer eine Lawinensonde und -schaufel in den Rucksack. Komplementiert wird das Safety Kit durch einen Biwaksack und optional einem First Aid Kit.
Vor allem in puncto intuitive Bedienung haben zum Beispiel Mammut oder Pieps die Entwicklung in den letzten Jahren massiv vorangetrieben. Pieps zuletzt mit dem neuen Mini IPS. Auch Hersteller wie Arva mit dem neuen Neo BT Pro oder Ortovox mit dem innovativen Diract Voice mit Sprachsteuerung haben nachgezogen und optimieren fortlaufend die Software ihrer Geräte, um das Auffinden von Verschütteten weiter zu erleichtern und zu beschleunigen. Man könnte auch etwas abfällig sagen: Die Geräte sind mittlerweile nahezu idiotensicher. Und das ist auch gut so, denn egal wie viel Erfahrung und welche Lawinenausbildung die und der Einzelne auch haben mag, wer weiß schon so genau, wie idiotisch sie oder er sich im Ernstfall und bei Aufregung dann trotz aller Ausbildung verhält?!? Deshalb gilt, üben, üben, üben, am besten jedes Jahr zu Beginn der neuen Skitourensaison.
Einen komplett neuen technologischen Ansatz verfolgt der Neuling Nivia im LVS Geräte Business. Mit seinem 3D Finder setzt das bayerische Technologieunternehmen neben der digitalen 3-Antennen-Technolgie auf einen vollkommen neuartigen 3D Algorithmus. So weist das Gerät mithilfe eines eigenen GPS-Koordinatensystem den direkten Weg zum verschütteten Lawinenopfer. Diese innovative Technologie soll für eine deutliche Zeitersparnis von bis zu 30 % sorgen und damit eine schnellere Bergung, die im Ernstfall Leben retten kann. Der Nivia 3D Finder ist mit allen LVS-Geräten kompatibel und besitzt viele weitere hilfreiche Zusatzfunktionen. Das 499 Euro teure Gerät wird ab der Wintersaison 2026/27 weltweit im Handel erhältlich sein.
Über vier Jahre lang entwickelten die Ingenieure von Pieps an der neuen Gerätegeneration Pro IPS, mit dem Ziel, den Einfluss von Störquellen bei der Suche deutlich zu minimieren und die Signalstabilität zu verbessern: Das Interference Protection Systems (IPS) kompensiert den Einfluss von elektronischen und metallischen Interferenzen auf das Sendegerät, indem es die Störsignale analysiert, sich an diese anpasst und dadurch die maximale Sendeleistung ermöglicht.
Mit Hilfe des Dual Antenna Signal Processing (DASP) erfolgt eine simultane Signalverarbeitung der X und Y Antenne, die für eine noch genauere Lokalisierung des Sendesignals sorgt, effektiv Geistersignale eliminiert und somit eine sehr hohe reelle Reichweite ermöglicht. Dadurch erhält der Nutzer:in bereits ab dem ersten Signal eine äußerst zuverlässige und stabile Richtungsanzeige.
Das Pieps Pro IPS verfügt über eine große Empfangsreichweite von bis zu 70 Meter und eine effektive Suchstreifenbreite von 80 Meter, wodurch es zu den leistungsfähigsten LVS-Geräten auf dem Markt zählt. Die Scan Funktion verschafft einen schnellen Überblick in einer Mehrfachverschüttetensituation und zeigt die Anzahl der Verschütteten, sowie deren Lage und Entfernung an. Das Advanced Search Control liefert visuelle, akustische und haptische Unterstützung während der Suche und fordert bei falscher Richtung (180°-Fehler) zum Umdrehen auf. Im Falle einer Sekundärlawine schaltet das LVS-Gerät nach einer gewissen Zeit bei Inaktivität (der Bewegungssensor registriert keine Bewegung) automatisch von Suchen auf Senden um. Durch die Tiefenverschüttungserkennung ist das Pro Ips in der Lage, Verschüttete in über zwei Meter Tiefe zu erkennen und anzuzeigen. Das 480 Euro teure Pro IPS ist updatefähig und kann immer auf den neuesten Stand der Software-Technik gebracht werden.
Über vier Jahre lang entwickelten die Schweizer:innen von Mammut zusammen mit Psycholog:innen die aktuelle Gerätegeneration. Ziel war es, die Bedienung intuitiver und damit einfacher zu gestalten, auf unnötige Funktionen zu verzichten, damit im Notfall Verschüttete möglichst schnell und sicher lokalisiert werden können.
Das Barryvox ist wie alle modernen Lawinenverschüttetensuchgeräte ein digitales Drei-Antennen-Gerät. Es verfügt über eine große Empfangsreichweite und effektive Suchstreifenbreite von je 70 Meter, wodurch es zu den leistungsfähigsten LVS-Geräten auf dem Markt zählt. Bei der Suche hilft sowohl ein akustisches Signal, als auch eine klare Anzeige auf dem Display, die Richtung, Distanz und die Anzahl der Verschütteten angibt. Wird ein:e Verschüttete:r gefunden und markiert, kann sofort die Suche nach der:dem nächsten begonnen werden. Das spart Zeit und Kraft, die wichtig für das Ausgraben ist. Eine automatische Sendeumschaltung wechselt von selbst vom Such- in den Sende-Modus, sollte sich die:der Retter:in vier Minuten lang nicht bewegen. Das Gerät geht in diesem Fall von einer Nachlawine aus.
Im Vergleich zum Barryvox besitzt das Barryvox 2 ein verbessertes Display mit Memory-in-Pixel (MIP)-Technologie, die für maximale Anzeigequalität bei allen Wetterbedingungen sorgt. Dies erleichtert das Ablesen der Anweisungen auf dem Bildschirm, selbst bei starkem Sonnenlicht oder durch polarisierte Brillen. Zudem verfügt die neueste Version über erweiterte Suchunterstützungsfunktionen, einschließlich einer automatischen Auswahl der stärksten Signale bei Mehrfachverschüttungen und einer "Deep Burial Mode"-Funktion, die bei tief verschütteten Signalen den Feinsuchbereich anpasst. Last-but-not-least ist das 380 Euro teure Barryvox 2 etwas kompakter und leichter und kommt mit nur zwei AAA-Batterien aus.
Das Ortovox 3-Antennen-LVS-Gerät DIRACT ist mit der patentierten Smart-Antenna-Technologie ausgestattet. Diese analysiert die Lage des Geräts in der Lawine und schaltet automatisch auf die beste Sendeantenne um – für eine deutlich verbesserte Reichweite und ein schnelleres Gefundenwerden. Im Unterschied zum DIRACT VOICE verzichtet das DIRACT auf Sprachnavigation, unterstützt aber mit klaren akustischen und visuellen Signalen bei Grob- und Feinsuche, bei einem maximalen Suchstreifen von 50 Meter Breite.
Das reduzierte, logische Design sorgt für eine intuitive Bedienung: Eine einzige Taste ermöglicht das Markieren von Verschütteten sowie den Wechsel in den Standby-Modus. Der automatische Nachlawinenschutz schaltet selbstständig in den Sendemodus zurück und schützt so die Suchenden. Das extra große, vollgrafische Display bleibt auch bei schwierigen Lichtverhältnissen gut ablesbar und bietet eine klare 360°-Echtzeit-Anzeige.
Mit nur 210 Gramm ist das 320 Euro teure DIRACT leicht, handlich und dank gummierter Griffzonen auch mit Handschuhen sicher zu bedienen. Das Tragesystem mit Schnellzugriff inklusive RECCO®-Reflektor sorgt für zusätzliche Sicherheit. Eine langlebige, aufladbare Lithium-Ionen-Batterie sowie App-Unterstützung mit Software-Updates und 5 Jahren Garantie runden das Gesamtpaket ab.
Komplettiert wird jede Lawinenausrüstung durch eine Lawinenschaufel und Lawinensonde, die genauso unverzichtbar sind wie ein LVS-Gerät.
Wenn Sekunden zählen, braucht es Werkzeug, auf das man sich bedingungslos verlassen kann. Die 90 Euro teure Pieps Shovel T825 Pro+ ist eine robuste und vielseitige Lawinenschaufel. Mit ihrem extra langen Teleskopstiel und dem großen Schaufelblatt bewältigt sie selbst harte Schneeschichten mühelos und eignet sich perfekt für Schneedeckenuntersuchungen, Biwakbau oder schnelle Rettungseinsätze. Die integrierte Schneesäge ermöglicht das unkomplizierte Erstellen von Schneeprofilen. Geschärfte Kanten, ausgeprägte Mittelstege und rutschfeste Trittrillen am Schaufelblatt unterstützen effizientes Arbeiten im Schnee.
Mit der 675 Gramm schweren und 120 Euro teuren Alugator Pro Light 3.0 hat der schweizer Bergsportausrüster Mammut eine äußerst robuste Lawinenschaufel aus gehärtetem Aluminium im Sortiment. Durch die variable Stielposition kann die Schaufel auch als 90-Grad-Hacke verwendet werden, um somit schnell und effektiv Schnee abzuräumen. Mammut ist der erste Hersteller, dessen komplettes Schaufelsortiment der UIAA Norm für Lawinenschaufeln entspricht. Sie schreibt eine Schaufelblattgrösse von mindestens 500 Quadratzentimetern und eine Schaufellänge von mindestens 75 Zentimetern vor. Damit soll sichergestellt werden, im Ernstfall möglichst effektiv schaufeln zu können. Dabei hilft auch der ergonomisch geformte D-Griff und der 90 Zentimeter lange, ovale Teleskopstiel mit integrierter Griffzone. Praktisch ist der gerade Schaufelblattrücken zum Abstechen von Schneeprofilen.
Wenn jede Sekunde zählt, ist die 150 Euro teure Pieps iPROBE BT+ 260 (Länge 260 Zentimeter) dein zuverlässiger Partner im Lawineneinsatz. Diese smarte Sonde hebt die Feinsuche auf ein neues Level: Mit modernster Technologie erkennt sie durch elektronische Signalsuche automatisch aktive LVS-Geräte während des Sondierens und gibt sofort optisches und akustisches Feedback – Unsicherheiten werden so konsequent reduziert. Die zusätzlichen Markierungen bei 100 und 150 Zentimeter erleichtern das präzise Bestimmen der Verschüttungstiefe und sorgen dafür, dass du selbst in komplexem Gelände oder bei tiefen Lawinenverschüttungen zielsicher agierst. Leicht, robust und mit allen LVS-Geräten kompatibel, ist die iPROBE BT+ ideal für schnelle Entscheidungen in kritischen Situationen. Ihr smartes Design spart Zeit in der entscheidenden Endphase der Rettung und gibt dir die Sicherheit, die zählt – wenn es darauf ankommt.
Komplettiert wird jede Lawinenausrüstung durch die Lawinensonde, die genauso unverzichtbar ist wie ein LVS-Gerät und eine Schaufel. Die 85 Euro teure Probe 280 Speed Lock von Mammut ist mit 280 Gramm eine relativ leichte, kompakt zu verstauende Sonde aus langlebigen Aluminium. Das neu entwickelte, handschuhtaugliche Speed Lock System sorgt für maximalen Komfort beim Arretieren der 280 Zentimeter langen Sonde, die zusammengeklappt 45 Zentimeter misst.
Eine gern missachtete oder unzureichend kommunizierte Tatsache, die trotz aller Weiterentwicklung und Innovation beim Thema Lawinenrucksack immer noch gilt: Der Airbag ist NUR eine Ergänzung, nur ein Plus an Sicherheit. Er ersetzt nicht LVS-Gerät, Schaufel und Sonde, er komplettiert höchstens die obligatorische Notfallausrüstung. Doch auch an diesem Ad-On, das die Überlebenswahrscheinlichkeit im Ernstfall steigert, tüfteln die Entwickler fleißig. Wurden anfangs die Airbags ausschließlich über eine Gaskartusche gezündet, so kommen mittlerweile immer mehr elektronische Auslössysteme zum Einsatz, die den Vorteil mit sich bringen, dass sie in der Regel leichter sind und auch mehrfach ausgelöst werden können, ohne dass eine Kartusche ausgetauscht werden muss.
Der Ortovox Avabag LiTRIC Freeride 18 ist ein äußerst leichter Lawinenairbag Rucksack, der speziell für Freeride Abenteuer und anspruchsvolle Powdertage entwickelt wurde. Sein elektronisches LiTRIC-Airbag System bietet schnellere, intuitive Auslösung und lässt sich mehrfach testen und wiederverwenden. Dank der modularen LiTRIC BASE lassen sich unterschiedlich große Freeride- und Tour-Zip-Aufsätze flexibel kombinieren – perfekt für alles vom schnellen Powderrun bis zum mehrtägigen Trip. Der robuste Zip verbindet Base und Packsack nahtlos zu einer stabilen Einheit. Mit einem Volumen von 18 Litern und dem kompakten, körpernahen Tragesystem schmiegt sich der 1.130 Euro teure Rucksack eng an den Rücken, was bei rasanten Abfahrten für hervorragende Bewegungsfreiheit sorgt. Durchdachte Details wie Ski-, Snowboard- und Pickelbefestigungen, ein Helmnetz, ein separates Fach für die LVS-Ausrüstung, Trinksystem-Kompatibilität sowie ein höhenverstellbarer Brustgurt mit Signalpfeife machen ihn zu einem vielseitigen Begleiter. Für zusätzlichen Rückenschutz lässt sich der Rucksack mit dem Clasp Spine Protector kombinieren. Das elektronische LiTRIC-Airbag System überzeugt durch geringes Gewicht, intuitive Bedienung und maximale Zuverlässigkeit. Es lädt via USB-C in nur 25 Minuten, erlaubt zahlreiche Testauslösungen und kommt vollkommen ohne Kartuschen aus – mehr Platz, weniger Aufwand, keine Reiseeinschränkungen. Superkondensatoren, einfacher Packvorgang und mindestens zwei Auslösungen pro Ladung machen LiTRIC zu einem der leichtesten und benutzerfreundlichsten Systeme am Markt.
Der 790 Euro teure Mammut Eiger Free 20 FWT Removable Airbag 3.0 ist ein innovativer, leistungsorientierter Touren- und Freeriderucksack, der speziell für lange Aufstiege und technisch anspruchsvolle Abfahrten entwickelt wurde. In enger Zusammenarbeit mit Top-Athlet:innen wie Nadine Wallner und Jérémie Heitz konzipiert, vereint er minimales Gewicht mit maximaler Funktionalität und Sicherheit. Mit 20 Liter Fassungsvermögen und einem Gesamtgewicht von nur 1.500 Gramm inklusive des integrierten Removable Airbag Systems 3.0 zählt der Rucksack zu den leichtesten Airbag-Rucksäcken seiner Klasse. Das Airbag-System ist kompakt, zuverlässig und mit einem höhenverstellbaren Auslösegriff sowie einem Airbag in gut sichtbarer oranger Signalfarbe ausgestattet. Das System ist herausnehmbar und mit weiteren kompatiblen Mammut-Rucksäcken übertragbar. Komplettiert wird das System durch eine Gaskartusche, durch die der Airbag ausgelöst wird. Das Rucksackmaterial besteht aus extrem abriebfestem und wasserdichtem ULTRA™-Gewebe, das hohe Langlebigkeit bei minimalem Gewicht gewährleistet. Das überarbeitete Eiger Hook System bietet flexible Befestigungsmöglichkeiten für Skier, Snowboard, Splitboard, Eispickel und weitere Ausrüstung und wurde gezielt auf Robustheit, Reparierbarkeit und einfache Handhabung ausgelegt. Ein rückseitiger, vollständig öffnender Reißverschluss ermöglicht schnellen Zugriff auf das Hauptfach. Weitere Ausstattungsmerkmale sind eine integrierte Helmhalterung, diagonale Skibefestigung, seitliche Kompressionsriemen, Halterungen für Pickel und Stöcke, eine Funkgerätetasche sowie Trinksystem-Kompatibilität.
Black Diamond setzt beim Jetforce Pro Split 25L , der in Zusammenarbeit mit Pieps entwickelt wurde, auf ein elektronisches System mit Düsengetriebe. Die Vorteile dabei: Der Airbag kann beliebig oft zu Übungszwecken ausgelöst werden. Nach einer Verschüttung leeren sich die Airbags außerdem nach drei Minuten automatisch, wodurch sich der Schneedruck auf die verschüttete Person verringert und eine Atemhöhle entsteht. Wie bei Ortovox können hier unterschiedlich große Zip-On-Bags (10, 25 und 35 Liter) je nach Platzbedarf angezippt werden. Der funktionelle Rucksack mit 25 Liter besitzt einen Befestigungsriemen für ein Splitboard, ein Zusatzfach für Lawinenausrüstung sowie großzügigen Stauraum für Bekleidung, Getränke und Zubehör. Der Airbag kann auch dann auslösen, wenn Ski außen am Rucksack befestigt sind. Der mit Statusanzeigen ausgestattete Auslösemechanismus kann je nach Belieben vom rechten auf den linken Trageriemen gewechselt und auf die gewünschte Höhe eingestellt werden. Der Hüftgurt verfügt über eine verstaubare Beinschlaufe mit Karabinerhaken zur schnellen Befestigung am Hüftgurt. Preis: 1.180 Euro.
Trotz aller Innovation, die Freeriden und Tourengehen sicherer macht: Die intelligente Ausrüstung ersetzt keinen Lawinenkurs. Und das Lawinenwissen will nicht nur einmal angelegt sein, sondern regelmäßig – am besten einmal im Jahr – aufgefrischt werden. Eine sorgfältige Planung, angepasstes Verhalten und die Erfahrung, potentielle Gefahrenstellen im Gelände erkennen zu können sind die Grundlage für ein effektives Risiko Management. Um dieses Wissen zu vermitteln, bietet Ortovox im Rahmen der Ortovox Safety Academy in Kooperation mit rund 35 Bergschulen Sicherheitstrainings und LVS-Trainings für Einsteiger und Fortgeschrittene im gesamten Alpenraum an.
Ebenso zu empfehlen sind die kostenlosen Snow Camps vom SAAC. SAAC steht für Snow and Alpine Awareness Camps und wurde vor mehr als 25 Jahren gegründet. Die Initiative will Wintersportler:innen ab 14 Jahren über alpine Gefahren aufklären und zu Eigenverantwortung erziehen. Neben den kostenlosen Basis Camps gibt es auch spezielle Skitouren, Familien und Women Camps.
Außerdem empfehlen wir die Freeride und Touring Camps der snowacademy von Outville-Contributor Jochen Reiser. Er bietet jeden Winter auch individuelle Snow Safety Days an und vermittelt darüberhinaus das Einmaleins der Lawinenkunde auch in Form eines digitalen, zehnteiligen Snow Safety Workshops auf YouTube.
Ähnlich wie Jochen bietet auch Ortovox mit dem Safety Academy Lab Snow eine umfassende digitale Ausbildungsplattform, die die verschiedenen Aspekte des Lawinenrisikos erklärt. Thematisch aufgeteilt in fünf Bereiche (Lawinen Basics, Vorbereitet sein, Im Gelände. Lawinenabgang und Notsituation am Berg) wird entsprechendes Wissen und Know-How in Form von Video-Tutorials, Bild- und Texterklärungen vermittelt.
Fotos:
Produktbilder @Hersteller / Actionbilder @snowacademy by Marco Schmidt und @SAAC by Luca Jaenichen
