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Aus der Not mit Akku über die Alpen - was ich dabei über E-Biken und die Grenzen des Gravelns gelernt habe

Von Garmisch an den Gardasee – vier mittelalte Männer mit ihren Gravelbikes. Das war der Plan, aber drei Wochen vor Start muss ich umplanen, weil mein Körper nicht mitspielte. In der Verzweiflung kommt mir eine Idee: Würde ich es mit einem E-Bike über die Alpen schaffen? Besser als daheim bleiben, denke ich mir, und starte ein Experiment.
Text & FotosMax Ringsgwandl

Gut 10.000 Höhenmeter und 500 Kilometer haben wir hinter uns. Und dann taucht er endlich auf, der Gardasee. Bläulich schillernd, wie in eigentlich jeder Lago-Reklame, der Blick eine Belohnung für die Strapazen der letzten Tage. Also zumindest für meine Mitfahrer. Die haben die Höhen- und Kilometer auch wirklich in den Beinen. Bei mir ist die Freude getrübt. Ein Akku am Bike und ein Ersatzakku im Rucksack haben mich über die Alpen gebracht. Habe ich mir die Freude über den Anblick überhaupt verdient? Was ist so eine E-Transalp wert?

Endlich am Lago

Die Idee: auf dünnen Reifen bis zum Gardasee

Geplant war eine für mich und meine drei Hobbyfahrer-Freunde machbare, aber trotzdem relativ anspruchsvolle Gravel-Tour. Fünf Tage, etwa 100 Kilometer und 2.000 Höhenmeter täglich. Die Vorbereitungen dazu laufen ordentlich. Nach Feierabend oder am Wochenende geht sich die ein oder andere Tour aus und im Internet finden wir einen passenden GPS-Track für unsere Transalp. Speziell für Gravelbikes. Zwischendurch kommt trotzdem nochmal die Frage auf, ob wir nicht doch lieber die Mountainbikes nehmen sollten. Schließlich führt die Route richtig durch die Berge – und das nicht nur auf Asphalt oder feinem Kiesel. Aber ich bin strikt dagegen und kann mich durchsetzen. Zu gerne würde ich das Gravelgerät mal richtig testen.

Schmerz, Verzweiflung und ein fast geplatzter Sommertraum

Dass das nix werden könnte, spüre ich gut vier Wochen vor dem Start. Nach dem Basketballtraining schleppe mich gerade so noch hoch in den vierten Stock. Ohne, dass ich mich richtig verletzt hätte. Doktor Google tippt auf Schambeinentzündung, ein befreundeter Orthopäde bestätigt die Diagnose. Bis das heilt können Monate vergehen – manchmal sogar Jahre. War’s das also mit der sommerlichen Traumtour? Ich mache erst Mal gar nix mehr, zehn Tage vor Start gravel ich dann eine kleine Runde am Wilden Kaiser. Ein letzter, verzweifelter Versuch. Währenddessen zwickt zwar nichts, aber am Morgen danach zieht es überall und das Aufstehen ist eine Qual. Und zwar nicht von der Sorte Quälerei, auf die ich mich ein knappes Jahr gefreut hatte. Keine Chance, so mitzufahren. Zu den Schmerzen in den Beinen gesellt sich eine wirklich miese Laune.

Ein guter Ersatz? E-MTB statt Gravelmaschine

Ich will die Tour trotzdem noch nicht absagen, dafür habe ich mich zu lange darauf gefreut. Deswegen ein paar Tage später ein wirklich allerletzter Test: Mit einem E-MTB geht es noch mal am Wilden Kaiser entlang. Die Kilometer fliegen nur so dahin, mein Begleiter und ich haben unseren Spaß. Aber eigentlich wollte ich so noch lange nicht auf den Berg fahren. Andererseits: Es hilft ja nix, und mein Schambein scheint im Gegensatz zu mir ein E-Bike-Fan zu sein. Nichts tut weh. Ich versuche mich also mit der Idee anzufreunden und gehe auf die Suche nach einem passenden Bike für die nächste Woche. 

„Meiks Bikes“ – Rettung am Tag vor der Abfahrt

„40 Prozent der Bikes, die ich verkaufe sind inzwischen E-Bikes," erzählt mir der Inhaber von „Meiks Bikes“ in Murnau am Staffelsee. Beim Umsatz wäre der Anteil aber schon deutlich höher, weil die E-Bikes klar teurer sind. David, ein Freund aus dem Bike-Business hatte mir den Tipp gegeben, dass Meik eventuell ein passendes Bike mit zwei Akkus hat. Denn ohne zweiten Akku würde ich die Tagestouren wohl kaum schaffen. Meik rettet einen Tag vor Abfahrt also meinen Ersatzplan, und passt das voll gefederte XL E-MTB noch schnell an meine fast zwei Meter an, während wir über den E-Bike-Trend diskutieren. Meik selbst fährt lieber ohne Motor. Aber seine Kunden nutzen inzwischen die ganze Bike-Bandbreite: „Die Menschen hier sehen das Fahrrad als Sportgerät mit jeweils speziellem Einsatzbereich. Und besorgen sich dafür dann halt mehrere Räder.“ Das E-Bike zum Cruisen in der Stadt, ein Gravelrad zum Tourenfahren und für den Berg noch ein Fully. „Für den Winter haben die Leute hier in der Gegend seit Jahren ganz selbstverständlich mehr als ein paar Ski im Keller. Und für den Sommer besorgen sich viele inzwischen eben entsprechend auch verschiedene Räder.“ Dank Meik starte ich die Transalp am nächsten Tag mit einer voll gefederten Bergmaschine mit dicken Reifen und zwei Akkus. Ganz anders als geplant. Sowohl bergauf als auch bergab wird sich mein Fahrerlebnis und das meiner Gravel-Kumpels wahrscheinlich stark unterscheiden. Bei diesem unfreiwilligen Experiment wird sich dann auch zeigen, ob die Transalp mit Gravelbikes eine gute Idee war. 

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Tag 1: Erste Unterschiede und ein Fast-Abbruch

„Heute habe ich schwere Beine“ – kurz nach Garmisch höre ich die vielleicht typischste Hobbyfahrer:innen-Jammerei zum ersten Mal. Bei mir läuft es dagegen ganz entspannt an. Zumindest solange es auf der Ebene nicht zu schnell wird. Denn alles, was über 25 Kilometer pro Stunde ist, muss ich selbst strampeln. Und das ist zum einen gar nicht so leicht mit meiner E-Maschine und zum anderen will ich mich ja auch schonen. 

Am Eibsee vorbei geht es in die erste längere Steigung. Und die Vierergruppe zieht sich zum ersten Mal ein bisschen auseinander. Der Fitteste drängelt und macht Tempo, die Vorsichtigeren schimpfen, und ich schaue währenddessen die ganze Zeit auf den Ladestatus meines ersten Akkus. Meik hatte geschätzt, dass ich die durchschnittlichen 100 Kilometer und 2.000 Höhenmeter einigermaßen hinbekommen sollte. Ich trete trotzdem immer ein bisschen mit und pendle zwischen Spitzenreiter und Verfolgergruppe hin und her. „Bis jetzt fehlt mir das Mountainbike noch nicht“, so die erste Zwischenbilanz meiner Freunde bei der Mittagspause am Fernsteinsee. Bis auf eine kurze und wirklich steile Rampe sind die Graveller überall gut hochgekommen. Aber beim Runterfahren ist der Unterschied von Anfang an nicht zu übersehen. Für die drei ohne Federung und ohne dicke Reifen sind die Schotterwege bergab auf Dauer richtig Arbeit. Während ich gemütlich hinterher rolle und die Landschaft genieße.

Was mir dafür weniger Spaß macht: die skeptischen Blicke von anderen Radfahrerinnen und Wanderern. Warum fährt dieser Typ mit einem E-Bike, vor allem wenn die anderen ohne fahren? Geschieht mir irgendwie Recht. Bisher war ich immer der, der leicht kritisch geschaut hat, wenn Menschen unter 60 mit Motor auf den Berg fahren.

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Mit viel Appetit und zwei fast leeren Akkus kommen wir abends in Pfunds in unserer Pension an. Das erhoffte, gemütliche Abendessen fällt allerdings aus. Denn meine Akkus laden nicht. Beide blinken nach dem Anstecken nur kurz auf, danach tut sich nichts mehr. Das war es dann also. Scheiss Equipment-Schlacht. Dann der rettende Einfall: Ein Freund, der „schöne Franz“, wollte heute Abend noch an den Gardasee fahren. Und ich habe daheim noch ein Ersatz-Ladegerät von Meik. Wir erwischen Franz beim Bus packen und tatsächlich holt er das Ersatz-Ladegerät ab und fährt dann einen gewaltigen Umweg bis zu uns. Um 1 Uhr nachts klingelt es, schlaftrunken gehe ich in die Lobby und wir stecken gemeinsam das Ersatz-Ladegerät an. Und tatsächlich blinkt der Akku so wie er sollte. Das Teil lädt – ich bin Franz sehr dankbar und er freut sich auch, dass er die Schleife nicht umsonst gefahren ist. Trotz der Uhrzeit fährt er noch weiter. Zwei Abende später kann ich Franz immerhin zum Abendessen einladen, denn er kommt uns mit dem Rennrad vom Gardasee entgegen. 

Tag 2: Mieses Wetter und schmerzende Hände

Der zweite Tag beginnt nass. Erst tröpfelt es nur, aber bald müssen wir dann doch stehen bleiben und die komplette Regenmontur anziehen. Das macht wenig Spaß, egal mit was für einem Fahrrad. Als wir so durch den Regen fahren, fällt mir auf, dass mir die Ablenkung durch die Anstrengung fehlt. Denn ohne Motor kommt man – wenn es gut läuft – irgendwann so in den Tunnel, dass einem die Nässe egal ist. Zum Glück bleiben es die einzigen Stunden im Regen während der kompletten Transalp. 

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Bis Scuol fahren wir am Inn entlang, dort zweigen wir in ein Seitental ab. Die Begegnungen mit anderen Bergsportlern und Bergsportlerinnen werden seltener und die Landschaft immer alpiner. Dank Motor strample ich ganz entspannt nach oben und habe richtig Zeit und Muße für das wunderschöne Seitental. Ich bleibe immer wieder zum Fotografieren stehen und kann die Szenerie richtig genießen. Etwas, das bei mir sonst oft zu kurz kommt. Auf den letzten Metern vor dem höchsten Punkt unserer Alpenüberquerung am Pass da Costainas werden die Wege schmaler und fahrtechnisch etwas anspruchsvoller. Mir macht das Spaß, die Federgabel ist offen und die dicken Reifen tun ihren Dienst. Die Gravelbikes dagegen werden immer mal wieder geschoben. Beim Runterfahren dasselbe Bild. Zwischendurch werden die Wege so steil und der Schotter so grob, dass meine drei Mitfahrer lieber ein Stück runterschieben. Und gerade als ich mir bei einem kurzen Singletrail über eine Almwiese denke, was das doch gerade für einen Spaß macht, schreit einer der Graveller genervt: „Abfahrt aus der Hölle!“. Derselbe jauchzt ein paar Minuten später, als wir auf eine kleine Straße abbiegen: „Endlich wieder Asphalt!“ Vom Pass runter bis zur Pension sind es zwar nur rund 600 Höhenmeter, aber alle klagen über Schmerzen in den Händen und Unterarmen. Beim Abendessen wird die Frage nach der Sinnhaftigkeit so einer Gravel-Transalp zum ersten Mal laut ausgesprochen. Bei meinen Freunden ist eine Tendenz dazu schon zu erahnen. Bis zum Ende der Tour wird ihr Fazit aber noch viel deutlicher. 

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Tag 3: Rote Laterne trotz Motor

Wir starten früh, es ist kalt und feucht. Und nach ein paar Minuten geht es auch gleich ganz schön bergauf. Am Morgen der dritte Etappe merke ich, dass ich gerade wirklich wenig Bock hätte, den Forstweg hoch zu treten. Es ist der erste E-Biker-Glücksmoment, den ich mir beim Hochfahren eingestehe. Immerhin jammern die anderen relativ wenig und kämpfen sich gut auf die ersten Passhöhe. Bergauf machen die dünnen Reifen weniger Probleme, als ich es befürchtet hatte. Wir haben weiter Glück mit dem Wetter und genießen die Aussicht auf beeindruckende Bergwände. Oben angekommen wartet der vielleicht schönste Abschnitt der gesamten Tour auf uns. Die Abfahrt am märchenhaften Bergfluss entlang zur schweizerisch-italienischen Grenze macht allen Spaß, so traumhaft ist der Singletrail. 

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Als der Weg auf der italienischen Seite wieder etwas breiter wird, kommen uns vermehrt E-Bike-Touris mit ihren ausgeliehenen Rädern entgegen, die nicht alle sicher im Sattel sitzen. Mein etwas spöttischer Kommentar dazu wird von meinen Mitfahrern allerdings nicht so gut aufgenommen: „Dünnes Eis!“ Nach der Mittagspause beginnt für mich der anstrengendste Teil des Tages. Es geht nämlich erstmal bergab und dann auf einem teils frisch asphaltierten Radweg mehr oder weniger flach aus dem Tal heraus. Um da an den anderen dranzubleiben muss ich richtig reintreten. Denn ab 25 Kilometern pro Stunde hilft mir der Motor nicht mehr. Auf solchen Abschnitten spielt das Gravelbike seine Vorteile aus und ich muss immer wieder abreißen lassen.

Am späten Nachmittag dreht sich das Bild dann aber ganz gewaltig. Denn da stehen dann noch mal gute 1.200 Höhenmeter auf dem Programm. Auf Asphalt zwar, aber zwischendurch so steil, dass zumindest zwei von drei Gravelbikern absteigen müssen. In den letzten Serpentinen vor dem Passo del Mortirolo machen sich bei den anderen Glücksgefühle breit. Das dicke Grinsen im Gesicht haben sie sich am Ende einer langen Tour auch verdient. Ich bin zwar auch froh, oben angekommen zu sein und hab brav mitgestrampelt – aber von Euphorie keine Spur. Dazu ging es mit Akku dann doch zu leicht.

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Tag 4:  Warum genau noch mal mit Gravelbikes?

Seit gestern Abend sind wir zu fünft – der schöne Franz ist mit seinem Rennrad dazu gekommen und begleitet uns von hier bis zum Gardasee. Immer wieder trennen sich dabei unsere Wege. Und jedes Mal, wenn Franz auf der Bundesstraße oder einer viel befahrenen Passstraße bleiben muss, während wir uns auf Schotter durch den Wald vorankämpfen, wird mir klar, warum ich persönlich so einen Trip nie mit dem Rennrad machen würde. 

Und die Gravelbiker? Die bleiben während der Abfahrten immer wieder stehen, um sich zunehmend genervt die Hände auszuschütteln. Als ich bergab einmal entspannt an ihnen vorbeirolle, höre ich nur noch ein ziemlich frustriertes „Ja, ja!“. In dem Moment wird mir klar, dass sich meine Freunde entschieden haben: Diese Route mit diesen Bikes war keine gute Idee! Der Spaß beim Abfahren fehlt und wird durch das geschmeidige Rollen in der Ebene nicht kompensiert. „Ich sehe den Benefit gegenüber Mountainbikes einfach nicht," so ein Fazit am Abend. „Nächste Transalp mit dem Mountainbike!“

Aber auch die längste Etappe der Tour geht gut zu Ende. Diesmal ist es schon dunkel, als wir in Madonna di Campiglio zum Hotel rollen. Fünf Minuten nach unsere Ankunft fängt es an zu regnen. Die Bike-Wahl war vielleicht suboptimal, aber ansonsten läuft bisher alles fast zu geschmeidig. 

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Tag 5: Grande Finale mit viel Schieberei

Ein richtiger Anstieg steht uns am letzten Tag noch bevor. Den „Bärenpass“ hoch sind es zwar nur etwa 600 Höhenmeter. Aber ungefähr das letzte Drittel ist so steil und mit Treppen durchsetzt, dass wir alle schieben müssen. Auch mit Federgabel und Motor. Das voll bepackte Fully E-MTB die Treppen hochzuwuchten macht definitiv keinen Spaß. Dabei wird mir noch mal klar, wie unschön es werden kann, wenn beim E-Biken die Technik versagt. Ohne Anschub aus dem Akku lässt sich so ein Rad nicht so einfach über den Berg bringen. 

Meine Mitfahrer haben auch keinen Bock mehr aufs Schieben und als wir dann bei der Abfahrt auch noch auf eine Straßensperre treffen, droht die Stimmung kurz zu kippen. Bei der anschließenden Neuplanung der Route achten vor allem die Gravelbiker darauf, dass wir im Zweifel eher Asphalt fahren, auch wenn dann ein paar Höhenmeter dazukommen. Über den Passo del Durone nähern wir uns dem Gardasee, die Vorfreude steigt und alle warten darauf, dass sich der See zum ersten Mal ins Blickfeld schiebt. 

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Gardasee in Sicht

Gemischte Gefühle statt Finisher-Feelings

Nach fünf schönen langen Radtagen ist es dann soweit. Da hinten schillert er. In einer Kurve mit gutem Lago-Blick bleiben wir stehen, klatschen uns ab und machen ein paar Fotos. Alle sind happy. Ein paar Kilometer geht es noch runter bis ans Ufer und ich frage mich ständig, wie ich mein ungewolltes E-Bike-Experiment jetzt bewerten soll. Würde ich es in einer ähnlichen Situation wieder so machen? Auf jeden Fall. Das Bergerlebnis, die Tage mit meinen Freunden – alles top. Und das Fahren mit meiner gefederten Bergmaschine hat auch Spaß gemacht, bergab sogar deutlich mehr als mit den Gravelbikes. Gleichzeitig bin ich richtig neidisch auf die anderen. Die haben es aus eigener Kraft geschafft, haben zwischendurch mal geflucht und sich die letzten Tage durch Knie-, Unterarm- und generelle Körperschmerzen gekämpft. Natürlich schmeckt ihnen das Finisher-Gelati in Riva am Ufer dann deutlich süßer. Das Gefühl, eine körperliche Herausforderung gemeistert zu haben, fehlt. Ich fühle mich nicht als „Finisher“ und habe noch eine Rechnung offen. Nächstes Jahr dann hoffentlich ohne Motor. Und höchstwahrscheinlich auch ohne Gravelbike.

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